Aufgrund seiner besonderen Situation als Finanzstandort kann Luxemburg im Index nicht berücksichtigt werden.

Die Auf- und Absteiger 2016

Die größten Sprünge nach vorne im IBC 2016 gelangen Malawi und dem Kosovo. Beide konnten sich um 20 Plätze noch vorne schieben. Beim Kosovo ist dies auf verbesserte Rahmenbedingungen in allen 3 Bereichen zurückzuführen, während Malawi sich besonders bei den ökonomischen und soziokulturellen Indikatoren verbesserte. Mit den Kapverden und Namibia sind noch zwei afrikanische Länder unter den größten Gewinnern dieses Jahres. Diese verbesserten sich um 18 bzw. 14 Plätze. Ebenfalls um 14 Plätze konnte sich die Mongolei besser positionieren.

Wenig überraschend ist die Ukraine der große Verlierer im diesjährigen Ranking. 41 Plätze wurden gegenüber dem Vorjahr eingebüßt, aufgrund von schlechteren Werten in allen Kategorien. Das ist natürlich vorrangig auf die politische Krise und anhaltende Bürgerkriegssituation im Osten des Landes zurückzuführen. Besonders dramatisch ist der Einbruch bei den ökonomischen Indikatoren. Zu den größten Verlierern gehören ebenfalls die afrikanischen Nationen Lesotho, Mauretanien und Südafrika. Lesotho verschlechterte sich vor allem bei den politisch-rechtlichen, Mauretanien bei den sozio-kulturellen und Südafrika bei den ökonomischen Rahmenbedingungen. Aserbaidschan verlor 14 Plätze aufgrund schlechterer Werte bei den soziokulturellen Indikatoren.

ZUM GESAMTRANKING 2016

BDO INTERNATIONAL BUSINESS COMPASS 2016