Aufgrund seiner besonderen Situation als Finanzstandort kann Luxemburg im Index nicht berücksichtigt werden.

DIE ZEHN TOP-PLATZIERTEN

In den Top 10 des International Business Compass 2018 ergeben sich insgesamt nur geringfügige Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr. Auf den ersten vier Plätzen hat sich nichts getan. Die Ränge Eins und Zwei werden nach wie vor von den hochentwickelten Stadtstaaten Singapur und Hong Kong eingenommen, gefolgt von der Schweiz und den Niederlanden als beste europäische Länder. Irland konnte zwei Plätze gutmachen und rangiert nun auf Platz Fünf, vor allem aufgrund von verringerter Arbeitslosigkeit und niedrigerer Staatsschuldenquote. Die skandinavischen Länder in den Top 10, Dänemark und Norwegen, müssen dafür je einen Platz abgegeben und liegen nun vor dem leicht verbesserten Großbritannien auf den Plätzen Sechs und Sieben. Die Top 10 komplettieren mit Kanada und Australien zwei Wiedereinsteiger. Kanada konnte ausgehend von Platz 12 im Vorjahr dieses Jahr gleich drei Plätze zulegen, bedingt durch Verbesserungen in allen drei Teilsäulen. Australien konnte in der politischrechtlichen Teilsäule leicht hinzugewinnen, vor allem im Zusammenhang mit einer besseren Bewertung der Arbeitsfreiheit. Aus den Top 10 gefallen sind dagegen Deutschland (-4 Plätze) und Neuseeland (-3). In beiden Fällen stecken hinter dem Verlust in Rangplätzen keine nennenswerten Veränderungen des Indexwerts, vielmehr sind die Verschiebungen ein Effekt von besonders eng beieinander liegenden Werten in diesem Bereich des Rankings. Insgesamt ist die Dominanz der OECD-Länder unter den vorderen Rangplätzen auch in diesem Jahr weiterhin auffällig. Singapur und Hong Kong stellen nach wie vor die einzigen Nicht-OECD Länder in den Top 20 dar.

ZUM GESAMTRANKING 2018

BDO INTERNATIONAL BUSINESS COMPASS 2018